An alle HR-Vordenker: So hilft KI bei der Suche nach neuen Bewerbern

An alle HR-Vordenker: So hilft KI bei der Suche nach neuen Bewerbern

Im Sommer haben Dr. Florian Dreifus, COO bei SAP SuccessFactors Middle and Eastern Europe und Stephan Menge, VP Sales Europe bei Textkernel, gemeinsam ein Webinar präsentiert. In der Sommerversion der Reihe “Community Boost for HR Pioneers” ging es um Künstliche Intelligenz im HR-Bereich. In diesem Beitrag gehen wir näher darauf ein, wie KI die Bewerbersuche verbessert und wie Texterkernel KI in seine Software einbindet.

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning

Das Konzept der Künstlichen Intelligenz (KI oder englisch AI für “artificial intelligence“) gibt es schon seit mehr als 70 Jahren, doch was gerade im Trend liegt, ist Deep Learning als Teil der KI. Dabei handelt es sich um die Fähigkeit von Computerprogrammen eigenständig zu lernen, ohne dass jeder neue Lernfortschritt programmiert werden muss. Deep Learning kam vor ungefähr 20 Jahren als Teil des Machine Learning auf. Was es vom reinen Machine Learning abgrenzt, ist die enorme Rechenleistung, die dahintersteckt. Mit Deep Learning lassen sich schier endlose Datenmengen erfassen, Muster erkennen und valide Vorhersagen und Prognosen treffen, um so das Beste aus den vorhandenen Datensätzen herauszuholen. 

KI kann auch die Suche nach qualifizierten Bewerbern unterstützen, indem sie mehrere hundert Millionen Lebensläufe auf einmal bearbeitet und Stellenanzeigen effizienter findet, während sich HR-Verantwortliche auf ihre primäre Arbeit fokussieren können.

In Human Resources betrachten wir den gesamten Lifecycle eines Angestellten, oder vielmehr die zentralen Momente im Lifecycle eines Angestellten, erklärt Dr. Florian Dreifus und ergänzt: Wo liegen die spezifischen Herausforderungen? In welchen Fällen ergibt eine Bewerbung Sinn? Und in den meisten Fällen liefern Machine Learning bzw. Deep Learning, also datengetriebene Ansätze, die passenden Antworten, um diese zentralen Momente im Lifecycle eines Angestellten zu verbessern.

KI fügt sich perfekt in den Hire-to-Retire-Lifecycle ein

HR-Verantwortliche kennen diese Momente von der Einstellung bis zur Pensionierung im Lifecycle eines Angestellten genau: Anwerben, Onboarding, Lernen, Mitarbeiter, Leistung, Vergütung, Gehaltsabrechnung, Verwaltung und Ruhestand. Überall dort, wo die Zufriedenheit der Mitarbeiter verbessert werden kann, gibt es gleichzeitig die Chance, Effizienz, Produktivität und Engagement zu verbessern.

KI bereichert den Bewerber-Lifecycle umfassend. Dennoch muss der Faktor „Mensch“ weiterhin Teil der Prozesse im Bereich Human Resources bleiben. HR-Verantwortliche sollten sich deshalb bewusst machen, dass datenbasierte Entscheidungen nur ein Teil sind.

HR Pioneer: so setzt Textkernel Künstliche Intelligenz ein

Textkernel verwendet KI, um seine Kunden und deren Recruiter zu unterstützen. Es geht nicht darum, diese zu ersetzen. Die drei zentralen Prinzipien von Textkernel beziehen sich auf das, was wir als Menschen leisten können. Textkernel hilft Menschen dabei, ihre Karriere und ihr Leben zu verbessern. Textkernel will Innovationen schaffen, die Kunden und Partnern einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig will Textkernel seine Qualität kontinuierlich verbessern. Qualität versteht das Unternehmen als Schnittmenge zwischen Technik, Menschen und Daten.

Im Jahr 2020 hat Textkernel mehr als 835 Millionen Lebensläufe verarbeitet und mehr als 350 Millionen Stellenanzeigen gecrawlt. Ohne KI wäre das unmöglich gewesen. Doch obwohl Textkernel KI effektiv einsetzt, um seine Geschäftsziele zu erreichen, setzt das Unternehmen KI nur dann ein, wenn es wirklich Sinn ergibt.

Wie sich das Potenzial von KI nutzen lässt

Wir befinden uns beim Thema KI in einer starken Lernphase und wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen, sagen wir zwei, fünf oder sogar zehn Jahre, kann niemand genau vorhersagen, welche Rolle KI spielen wird. Bereits jetzt gibt es vielfältige Möglichkeiten, um Arbeitsabläufe zu automatisieren. Doch was potenziell automatisiert werden kann, muss erst noch umgesetzt werden. 

Zunächst sollten sich Unternehmen jedoch fragen, wie die Gesellschaft sie wahrnehmen soll. Textkernel vertritt dabei die Meinung, dass im Recruiting am Ende immer Menschen die letzte Entscheidung treffen sollten.

Wir sollten die Unterstützung durch KI ganzheitlich betrachten.

In SAP SuccessFactors arbeitet Textkernel mit Pools von Bewerbern, die automatisch bewertet und auf eine Shortlist gesetzt werden. So können sich Recruiter, abhängig von der hohen Zahl an Bewerbern, auf die besten Bewerber konzentrieren, ohne dabei andere gute Bewerber zu übersehen. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Bewerber, der für diese eine Stelle nicht die besten Voraussetzungen mitbringt, der aber noch viel besser zu den Anforderungen eines anderen Jobs passt. Und genau an dieser Stelle kann KI weiterhelfen, und zwar indem sie diesen Bewerber mit einem anderen Job zusammenbringt oder indem sie Mitarbeitende im Unternehmen mit noch besser passenden Stellen im selben Unternehmen matcht. 

KI ist mehr als nur ein Hype, es handelt sich dabei um einen sehr praxisnahen Ansatz, um große Datenmengen hocheffizient zu erfassen, zu verarbeiten und einen echten Mehrwert daraus zu generieren. Für HR-Abteilungen ist diese Arbeit von unschätzbarem Wert. KI kann qualifizierte Bewerber mit einer enormen Genauigkeit identifizieren. Ohne KI wäre diese Präzision kaum möglich. 

Als HR-Pionier ist Textkernel nicht nur führend beim Einsatz von KI für die Bewerbersuche, sondern hilft Personalverantwortlichen dabei, die Grenzen von KI zu verstehen, diese effektiv zu nutzen und mit ihrer Hilfe fundierte Entscheidungen zu treffen. KI ist heute schon Realität und wird in SAP SuccessFactors eingesetzt. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Textkernel das Bewerbermanagement in SAP SuccessFactors beschleunigt, lesen Sie hier weiter.

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