Hands-On Hiring: Daten bringen mehr als schöne Bildchen – Interview mit Jan Kirchner

Am 13. Oktober findet Textkernels Event ‘Hands-on Hiring‘ in Frankfurt statt. „Erfolge von heute statt Buzzwords von morgen” lautet der Slogan und wir haben dazu Experten aus verschiedensten HR Bereichen eingeladen, um einen Nachmittag mit wertvollen Input zu füllen und Ihnen praxiserprobte und unmittelbar anwendbare Tipps mitzugeben.

janVorab stellen wir Ihnen die Referenten kurz vor. Letzte Woche hat sich Barbara Braehmer vorgestellt und nun folgt Jan Kirchner von der Wollmilchsau GmbH. Jan ist einer von zwei Geschäftsführern der Personalmarketing-Agentur Wollmilchsau GmbH, die auf Employer Branding, Karrierewebseiten, Personalmarketing und HR Analytics spezialisiert ist und die „Multiposting-Software Jobspreader“ entwickelt.

Welche Themen werden zur Zeit vor allem an dich heran getragen?

Die Kern-Herausforderungen, die meine Gesprächspartner derzeit lösen müssen, sind der Relaunch von Karriereseiten, die Lösung von Reichweitenmangel im Recruiting und der Wunsch nach einer besseren Entscheidungsgrundlage im Personalmarketing.

Siehst du heutzutage eine höhere Zahlenaffinität in den Personalabteilungen?

Wir stehen da gerade am Anfang aber ich spüre flächendecken den Wunsch nach einer besseren Entscheidungsgrundlage im Personalmarketing. Durch den Wandel in der Medienlandschaft und die Vielzahl der bespielten Kanäle ist das Personalmarketing in den vergangen Jahren unübersichtlicher geworden. Viele Recruiter sind sich deshalb unsicher, ob sie ihre Budgets bestmöglich einsetzen. Da es hierfür keine zuverlässigen Systeme gibt, suchen sie nach neuen Lösungen, die nicht nur klassische KPI wie die Zahl eingegangener Bewerbungen messen, sondern Auskunft über die gesamte Candidate Journey von der Herkunftsquelle bis zur Bewerbung geben und eine differenzierte Betrachtung der eigenen Karriereseite ermöglichen.

Dein Vortragsthema lautet ‘Online-Recruiting mit System und KPI – Daten bringen mehr als schöne Bildchen’. Worum geht es?

Ausgehend von der Frage, woher eigentlich die Bewerber kommen, verrate ich die Abläufe des Online-Arbeitsmarktes, zeige auf, mit welchen Kennzahlen Recruiter hier den Überblick behalten und wie sie dank dieses Wissens innerhalb von sechs Wochen deutlich ihr Recruiting verbessern. Schließlich geht es uns ja um Hands-on Ansätze 😉

Was können die Teilnehmer lernen und welche Tipps können sie gleich umsetzen?

Die Teilnehmer lernen wie sie ein effektives Personalmarketing-Controlling aufsetzen und welche KPI sie dafür brauchen. Und wenn sie dann bei der ersten Messung merken, dass die Reichweite ihrer Karriereseite viel zu gering ist, wissen sie dann schon von mir, wie sie diese Herausforderung schnell meisten.

Welche KPI sollte jede Personalabteilung unbedingt messen?

Cost of Vacancy, die Opportunitätskosten einer unbesetzten Stelle für das Unternehmen. Eine der wirkungsmächtigsten Kennzahlen zur Freischaufelung zusätzlicher Budgets 😉

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HOAHI